Die Fütterungspyramide: Nicht mehr und nicht weniger

Um mit leistungsbereiten, ausgeglichenen und widerstandsfähigen Pferden arbeiten zu können, bedarf es einer gut geplanten und gut durchdachten Fütterung.

Dabei müsst Ihr Euch immer klar machen, dass …

  1. …viel nicht viel hilft.
  2. …Muskeln nicht gefüttert, sondern nur trainiert werden können.
  3. …Fett träge, widersetzlich und krank macht.
  4. …fett ist nicht fit. 60% der Pferde in Deutschland sind zu fett.
  5. …zusätzlich verabreichte Vitamine sowie Mengen- und Spurenelemente in vielen Fällen mehr Schaden als Nutzen machen.
  6. …Grundfutteraufnahme das wichtigste, genetisch tief festgeschriebene Grundbedürfnis des Pferdes ist.
  7. …80% seines Lebens das frei lebende Pferd mit der Futteraufnahme beschäftigt ist.
  8. …Futterkarenz von mehr als 4 h Streß erzeugt und 80% aller Turnierpferde in Deutschland Magengeschwüre haben.
  9. …fast alle Vitamine sowie Mengen- und Spurenelemente bei üblicher Fütterung beim gesunden, ausgewachsenen Pferd nicht kritisch sind und deshalb nicht zusätzlich gefüttert werden müssen und teilweise auch nicht dürfen.

Die Fütterungspyramide visualisiert eine nachhaltige Pferdefütterung, damit Euer Projekt Spaß mit einem Sportpartner macht und nicht zum Kampf mit einem Gegner wird:

 

Futterbeispiele (Warmblut, ausgewachsen, 600 kg LM, 24 h)

  • Erhaltung:  10 kg Heu – 2 kg Stroh – 3 Möhren – 30g Pflanzenöl – 25g jodfreies Salz
  • Leichte Arbeit:  12,5 kg Heu – 3 Möhren – 30 g Pflanzenöl – 50 g jodfreies Salz – 1 Esslöffel Futterkalk
  • Mittlere Arbeit: 12,5 kg Heu – 3x 300 g Hafer – 3x 30 g Pflanzenöl – 3 Möhren – 100g jodfreies Salz, – 1 Esslöffel Futterkalk

 

Um weitere Beispiele erstellen zu können, benötigt Ihr eine aktuelle Futtermitteltabelle und ein Rationsberechnungsformular.

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